Stockholm //-->
Das ist der Wahrheit

"Dass auch deine Studien einen historischen Gang nehmen, ist mir sehr angenehm. Zu erfahren, wie die Zustände nach und nach auf eine irdisch menschlich Weise herangekommen, was verloren gegangen, was geblieben, was fortwirkt, ist so belehrend als erfreulich, und die Jugend, die das Glück hat, das Vergange auf die Weise zu ergreifen, antizipiert das Alter und bereitet sich ein heitres Leben. Das Allgemeine gibt sich auf diesem Wege von selbst: Denn in dem irdischen Kreise ist denn doch alles wiederkehrend."

Goethe an seinen Sohn

 

 

 

Können die Deppen über mir mal aufhören, Nägel in die Wand zu schlagen?

23.2.08 16:31


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SEHR wahr...

"It is where we go, and what we do when we get there, that tells us who we are".
Joyce Carol Oates
Das darf jetzt jeder so auf sich beziehen, wie er möchte...
16.2.08 00:57


Valentinstag

Heute ist Valentinstag. Das bedeutet jedes Jahr, dass der Vortag meines Geburtstags ist.

Morgen kommt meine Mutter nach Bremen und irgendwie hat sie glaub ich Leute eingeladen, irgendwie peil ich die Überraschung noch nicht ganz, aber falls noch jemand Lust hast, mir zu gratulieren, kann er/sie gerne morgen ab halb zwei in Bremen vorbeikommen ;-)

 

14.2.08 13:15


Ich liebe dieses Lied

Meine Annabelle heißt Robert...

 

Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich intellektuell,
Du bist so wunderbar negativ,
Und so erfrischend destruktiv.
Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich unkonventionell,
Ich bitte dich, komm sei so gut,
Mach‘ meine heile Welt kaputt!

Früher war ich ahnungslos wie ein Huhn,
Doch sie erweitert mein Bewußtsein nun,
Und diese Bewußtseinserweiterung
Ist für mich die schönste Erheiterung.
Seit ich auf ihrem Bettvorleger schlief,
Da bin ich ungeheuer progressiv,
Ich übe den Fortschritt und das nicht faul:
Nehme zwei Schritt auf einmal und fall‘ aufs Maul.

Früher hab‘ ich oft ein eigenes Auto benutzt,
Hab‘ mir zweimal täglich die Zähne geputzt,
Hatte zwei bis drei Hosen und ein paar Mark in bar,
Ich erröte, wenn ich denk‘ was für ein Spießer ich war.
Seit ich Annabelle hab‘, sind die Schuhe unbesohlt,
Meine Kleidung hab‘ ich nicht mehr von der Reinigung geholt,
Und seit jenem Tag gehör‘ ich nicht mehr zur Norm:
Denn ich trage jetzt die Nonkonformisten-Uniform.

Früher, als ich noch ein Spießer war,
Ging ich gern ins Kino, in Konzerte sogar.
Doch mit diesem passiv-kulinarischen Genuß
Machte Annabelle kurzentschlossen Schluß.
Wenn wir heut‘ ausgehn‘, dann geschieht das allein,
Um gesellschaftspolitisch auf dem Laufenden zu sein.
Heut‘ bitt‘ ich, Annabelle, erhör‘ mein Fleh‘n,
Laß uns zu einem Diskussionsabend geh‘n!

Früher hab‘ ich manchen Tag und manche Nacht
Auf dem Fußballplatz und in der Kneipe zugebracht,
Mit Freunden geplaudert, meine Zeit verdöst,
Doch dann hat Annabelle mich von dem Übel erlöst.
Heut‘ sitz‘ ich vor ihr und hör‘ mit offenem Mund,
Wenn sie für mich doziert, Theorien aufstellt und
Ich wünsche, diese Stunden würden nie vergehen,
Ich könnt‘ ihr tagelang zuhör‘n, ohne ein Wort zu verstehen.

Früher dachte ich korruptes Spießerschwein,
Wer das schaffen will, müßte fröhlich sein.
Doch jetzt weiß ich, im Gegenteil,
Im Pessimismus liegt das Heil!
Früher hab‘ ich nämlich gerne mal gelacht,
Doch auch hier hat sie mich weitergebracht.
Heut‘ weiß ich, die Lacherei war reaktionär,
Infolgedessen denk‘ ich nach und schreit‘ ernst einher.

Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich intellektuell,
Zerstör‘ mir meine rosa Brille
Und meine Gartenzwergidylle!
Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich unkonventionell,
Ich bitte dich, komm sei so gut,
Mach‘ meine heile Welt kaputt!

Früher saß ich gerne tagelang
Vorm Fernsehapparat und aß und trank
Und war ein zufriedener Konsument,
Doch im höchsten Grade dekadent.
Dann hat Annabelle mich vor nicht langer Zeit
Vom Konsumterror befreit.
Nur noch geist‘ge Werte sind‘s, die ich begehr‘,
Und von nun an bleibt der Kühlschrank leer!

Früher war ich, wie das alles zeigt,
Einem billigen Vergnügen niemals abgeneigt.
Doch ab heute wird nicht mehr genossen,
Dafür diskutier‘n wir beide unverdrossen.
Wenn ich zu Ihren Füßen lieg‘,
Dann üb‘ ich an mir Selbstkritik,
Und zum Zeichen ihrer Sympathie
Nennt sie mich „süßer Auswuchs kranker Bourgeoisie“.
Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich unkonventionell,
Du bist so herrlich emanzipiert
Und hast mich wie ein Meerschweinchen dressiert.
Annabelle, ach Annabelle,
Du bist so herrlich intellektuell,
Und zum Zeichen deiner Emanzipation
Beginnt bei dir der Bartwuchs schon.

R. Mey

7.2.08 21:22


Kevinismus

http://img46.imageshack.us/my.php?image=kevinismusnr5.jpg Ach, Jan Weiler ist einfach klasse...;-)
6.2.08 22:49


Ich update total meinen Blog

Um den Eindruck zu erwecken, ich würde meinen Blog voller Hingabe pflegen, hab ich heute mal die Teile an der Seite geupdatet.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass ich morgen meine Schwedischprüfung schreibe und noch diverse (will sagen viele) Prüfungsleistungen einzureichen habe für den Kurs...Und am Freitag schreib ich dann noch die supertolle Einführungsklausur ("als Historikerin besitzen sie Inkompetenzkompensationskompetenz" und am 13. Schwedisch mündlich. Irgendwann dazwischen müsste ich dann nochmal meine Hausarbeit schreiben bzw. erstmal die 300 Seiten Literatur dazu lesen und exzerpieren... Soviel zum Thema "Semesterferien". (Wer hat sich eigentlich das blöde Wort ausgedacht? Das hat für Geisteswissenschaftler einfach nichts mit Ferien zu tun...!)

5.2.08 15:47


Gute Frage

"Welches Kind hätte nicht Grund über seine Eltern zu weinen?"

F. Nietzsche

11.1.08 22:17


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Bald schon wieder Wintersemester!
Dann bin ich ein Drittsemester!







Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. (Kant)
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